Tiefgehender Linearverbau

 

Modullänge

2,25 m - 6,50 m

Gleitschienenlänge

variabel

Plattenhöhe

1,32 m / 2,32 m

Rohrdurchlasshöhe

variabel

 

Quantensprung im Verbau

Der tiefgehende Linearverbau ist eine Weiterentwicklung des bekannten leistungsstarken Linearverbaus, bei der zwei Linearverbaueinheiten miteinander gekoppelt werden. Im Endeinbauzustand ergänzen sich die beiden Verbaumodule, deren Komponenten über die gleichen Baulängen verfügen und dem Erddruck völlig unabhängig voneinander entgegenwirken – und das unter Gewährleistung des Lastabtrages von rund 14 m, welcher bei den enormen Tiefenlagen erforderlich ist, die mit diesem Verfahren erreicht werden können. Seine Leistungsfähigkeit macht das neue Verfahren zu einem regelrechten Quantensprung in der Verbautechnik.

Wirtschaftlich auch bei geringen Tiefen

Das Einsatzgebiet des neuen Verbauverfahrens sind tiefere Baugruben für den Kanalbau, Schächte und Pressgruben bis zu 14 m Tiefe, je nach Bodenbeschaffenheit. Bei extrem schlechten, kohäsiven und „klebenden“ Böden mit großen, zwischen den einzelnen Verbauelementen und dem anstehenden Boden zu überwindenden Reibungskräften, kann eine Anwendung dieses neu entwickelten tiefer gehenden Linearverbaus auch bereits für Tiefen zwischen 7 bis 10 m wirtschaftlich werden, da sich hier ein Einsatz des herkömmlichen Linearverbaus – insbesondere der Rückbau – infolge der hohen Reibungskräfte beschwerlich und zeitaufwendig gestalten kann.